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Wie erkenne ich eine Depression oder depressive Verstimmung?

Niedergeschlagenheit und Trauer gehören zum Leben wie Freude und Ausgeglichenheit. Jeder Mensch hat auch ganz normale Stimmungsschwankungen. Diese normalen Lebensgefühle gilt es von einer behandlungsbedürftigen depressiven Verstimmung zu unterscheiden.

Halten Ihre Beschwerden bereits länger an?

Sie fühlen sich schon seit längerem zunehmend lustlos, schlafen schlecht, Ihnen fehlt der Antrieb, sie erledigen nur noch das Nötigste und gehen kaum noch aus?
Viele Menschen mit Depressionen oder depressiven Verstimmungen haben die Freude am Leben und das Interesse an Ihrer Umwelt verloren, fühlen sich schwach und kraftlos, hilflos und wertlos, grübeln ständig, sind leicht reizbar. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, pessimistische Zukunftsgedanken, Ängste und in schweren Fällen sogar Selbstmordgedanken sind möglich.
Behandlungsbedürftig sind solche Beschwerden immer dann, wenn diese mindestens 2 Wochen anhalten. Oftmals kommen zunehmend neue Beschwerden hinzu, z.B. auch körperliche Beschwerden. Je früher eine Behandlung in Gang kommt, desto schneller ist man wieder im Lot.

Frau oder Mann ? – Unterschiede in der Symptomausprägung

Viele Jahre glaubte man, depressiv verstimmte Patienten seien grundsätzlich niedergeschlagen, unerklärbar traurig und in sich zurück gezogen.
Inzwischen weiß man: Es gibt auch eine andere Ausprägung der depressiven Verstimmung. Erhöhte Risikobereitschaft, Kontrollverlust über die eigenen Reaktionen, Unruhe, Unzufriedenheit und aggressives Verhalten können, wenn sie als Charakterveränderung auftreten, ebenso Kennzeichen einer depressiven Erkrankung sein. Diese spezielle Form beobachtet man besonders bei Männern. Nicht selten treten die Symptome einer depressiven Verstimmung bei Männern um den Zeitpunkt der Lebensmitte auf. Häufig wird die wahre Ursache für die Persönlichkeitsveränderungen nicht erkannt. Auffälliges Verhalten wird lediglich auf berufliche oder private Umstände zurückgeführt und mit dem Begriff der Midlife Crisis verniedlicht.

Ihr Besuch beim Arzt

Ob es sich bei Ihren Beschwerden um eine „leichte“ depressive Verstimmung oder um eine ausgewachsene Depression handelt, kann nur der Arzt entscheiden. In jedem Fall ist das unabhängig vom Grad der Ausprägung keine „Bagatellerkrankung“. Man sollte daher generell gemeinsam mit dem Arzt körperliche und medikamentöse Ursachen ausschließen. Auch die häufigeren, leichten depressiven Verstimmungen können bereits so belastend sein, dass sie zur Arbeitsunfähigkeit führen. Zunehmend wird deshalb heute auf eine frühzeitige Behandlung Wert gelegt.
Bei Ihrem ersten Besuch wird Ihr Arzt Sie zunächst ausführlich nach Ihren Beschwerden, eventuellen Vorerkrankungen, eingenommenen Medikamenten und Ihrer Lebenssituation befragen.
Ihr Arzt wird Sie auch körperlich untersuchen. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von Ihren Beschwerden und Ihrer Vorgeschichte ab. Mögliche allgemeinmedizinische Untersuchungen bei depressiver Verstimmung sind ein EKG (Elektro-Kardiogramm zur Ableitung der Herzaktivität), ein EEG (Elektro-Enzephalogramm zur Messung der Hirnströme) oder andere bildgebende Verfahren, sowie eine Blutentnahme. Je nach Befund sind weitere Untersuchungen sinnvoll. Wenn Sie möchten, können Sie auch einen Angehörigen zur ärztlichen Untersuchung mitbringen.
Depressive Verstimmung ernst nehmen und behandeln!
Aufgrund dieser Untersuchungen wird Ihr Arzt feststellen, was Sie brauchen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine vorübergehende leichte depressive Verstimmung, die häufigste Form. Nicht immer sind deshalb starke Medikamente und eine zeitaufwändige Psychotherapie nötig – oftmals können anerkannte pflanzliche Arzneimittel mit Johanniskraut-Extrakt wie Neuroplant® AKTIV helfen, um ihre Lebensfreude und Energie wiederherzustellen!
Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit werden Johanniskrautextrakt-Präparate aus der Apotheke erfolgreich bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen eingesetzt. Und bei mittelschweren depressiven Episoden werden die Kosten von anerkannten Johanniskrautarzneimitteln, wie Neuroplant® AKTIV, von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.