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Wundheilung bei reifer Haut

Unsere Haut – der Spiegel unserer Seele. Sie kann fühlen, erröten und schwitzen. Sie beschützt uns rundherum. Und trotzdem, mit Blick auf unsere inneren Organe, nehmen wir die Funktionen der Haut als vergleichsweise selbstverständlich hin. Zu Unrecht.

Unsere Haut ist nicht nur das größte Organ unseres Körpers, sie ist auch unser vielseitigstes Organ, das eine Fülle an Aufgaben übernimmt. Unsere Haut ist ein Sinnesorgan, das uns hochsensibel über unsere Umwelt informiert bzw. in ständigem Austausch mit dieser ist. Sie hält unsere Körpertemperatur und unseren Feuchtigkeitshaushalt stabil, sie übernimmt Aufgaben im Bereich des Stoffwechsels und bei der Abwehr von Krankheitserregern. Unsere Haut ist auch ein Kommunikationsorgan – das wir jedoch nicht bewusst steuern können. Scham- oder Zornesröte kommen und gehen und viele Menschen werden bleich vor Schreck. Und sie ist die Schutzhülle für unseren Organismus, die unser Inneres vor einer Vielzahl äußerer Einflussfaktoren bewahrt.  Wenn unsere Haut ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann, ist unser Leben in Gefahr.

Unsere Haut unterliegt einem Alterungsprozess, den man nicht aufhalten kann. Je älter wir werden, desto schwerer hat es die Haut, ihre Funktionen aufrechtzuerhalten: Reife Haut wird dünner, trockener und empfindlicher gegenüber Verletzungen. In dieser Lebensphase braucht die Haut oft besondere Unterstützung und besondere Pflege.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen und bedeutenden Aufgaben der Haut ist es von besonderer Bedeutung, dass die Haut in der Lage ist, sich selbst zu reparieren. Durch den Prozess der Wundheilung kann die Haut verletztes oder geschädigtes Gewebe wiederherstellen.

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Verletzungen der Haut

Schürfwunden durch einen Sturz, Schnittwunden im Haushalt oder bei der Gartenarbeit, Blasen durch schlecht sitzende Schuhe - alltägliche Verletzungen der reifen empfindlichen Haut heilen langsamer ab. Aber auch Verbrennungen oder eine Reizung der Haut durch beispielsweise hautirritierende Substanzen in Reinigungsmitteln  können die Haut verletzen. Durch Verletzungen dieser Art wird immer die Oberhaut geschädigt. Auch die unter der Oberhaut liegende Lederhaut kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wenn die Haut geschädigt wird, kann es zu Entzündungen kommen. Durch die offenen Stellen in der Haut können Krankheitserreger eindringen, die eine Infektion auslösen können. Die Krankheitserreger können sich ausbreiten, was die Entzündung verstärkt. Die Wundheilung verzögert sich dann. Es ist also wichtig, diesem ungünstigen Verlauf rechtzeitig entgegenzuwirken und selbst kleine Wunden rasch zu versorgen.

Impfschutz gegen Tetanus

Auch kleine Verletzungen können dazu führen, dass Krankheitserreger eindringen. Diese Krankheitserreger können lebensbedrohlich sein. Denken Sie daran, dass Sie Ihren Impfschutz gegen Tetanus regelmäßig auffrischen.

Wundheilung

Wird die Haut verletzt oder geschädigt, setzt der Prozess der Wundheilung ein. Die Wundheilung unterscheidet verschiedene Phasen, die sich in ihrer zeitlichen Abfolge teilweise überlappen, da sie in einer funktionalen Beziehungen zueinander stehen. Um den Prozess der Wundheilung leicht verständlich zu erklären, unterteilen wir folgende drei Phasen:  

  • Blutgerinnung
  • Entzündung
  • Gewebeneubildung
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Blutgerinnung

Bereits kurz nach einer Schädigung der Haut bluten betroffene Gefäße heftig. Ziel des starken Blutens ist es, Fremdkörper aus der Wunde zu spülen. Im Anschluss setzt die Blutgerinnung ein, die die offene Wunde verschließen soll. Bei einer Verletzung von kleinerer Gefäßen kommt die Blutung für gewöhnlich rasch zum Stillstand.

Entzündung

Und dann kommt der Schmerz. Der Wundschmerz sorgt dafür, dass wir der Wunde gesteigerte Aufmerksamkeit schenken. So wird erreicht, dass wir die Wunde nicht unnötig belasten, wodurch der Prozess der Wundheilung unter Umständen gestört sein könnte.

Gewebeneubildung

Die Wunde wird inzwischen durch unsere Immunabwehr von Krankheitserregern und weiteren Fremdkörpern befreit.  Sobald als möglich beginnt unser Organismus damit, neue Blutgefäße und ein neues Bindegewebe zu bilden, bevor sich abschließend eine neue obere Hautschicht bildet.

Tipps zur Wundheilung

Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie die Wundheilung beschleunigen und Ihren Organismus bei der Arbeit unterstützen:
Waschen Sie eine Wunde unter fließendem Wasser aus und entfernen Sie eventuelle Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette aus der Wunde.

Zum vorsichtigen Abtupfen der Wunde sind sterile Kompressen oder ein sauberes fusselfreies Tuch geeignet. Nach der Reinigung sollte die Wunde mit einem Wundspray desinfiziert werden. Unterstützen Sie die Wundheilung im Anschluss mit einer Wundsalbe.

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Hametum® Wund- und Heilsalbe

Heilung für die reife Haut

Bei kleinen Hautverletzungen und lokalen Hautentzündungen kann die pflanzliche Hametum® Wund- und Heilsalbe den Wundheilungsprozess unterstützen. Der wertvolle Wirkstoff aus der Zaubernuss (lat. Hamamelis virginiana) fördert die Wundheilung, lindert Juckreiz, hemmt Entzündungen und stillt kleinere Blutungen.

Reife Haut reagiert empfindlicher

Im Gegensatz zur jugendlichen Haut ist die reife Haut dünner und verletzlicher. Die Regeneration nach kleinen Verletzungen wie Schürfungen oder Schnittwunden läuft bei reifer Haut langsamer ab als in jungen Jahren. Derart empfindliche Haut benötigt in besonderem Maße Unterstützung bei der Wundheilung.

Diese bietet Hametum®  Wund- und Heilsalbe mit dem pflanzlichen Wirkstoff aus der Zaubernuss. Dank der reichhaltigen Salbengrundlage fördert Hametum® Wund- und Heilsalbe aber nicht nur die Wundheilung, sie pflegt auch die gereizte Haut und erhöht deren Elastizität.

Weitere Informationen zur Hametum® Wund- und Heilsalbe finden Sie auf unseren Produktseiten.

Tipp: Kleine Verletzungen können jederzeit passieren. Haben Sie deshalb stets eine Tube Hametum® Wund- und Heilsalbe in Ihrer Haus- und Reiseapotheke.

Die Hautschichten

Die Epidermis (Oberhaut) ist die äußerste Schicht der Haut, was sie zur eigentlichen Schutzhülle macht. Die Epidermis wird mit Basal-, Stachel-, Körner-, Glanz- und Hornschicht in fünf Schichten unterschieden. Es dauert nur vier Wochen, bis neue Hautzellen von der Basal- in die Hornschicht gelangen, um dort als Schüppchen abgestoßen zu werden.

Unter der Epidermis liegt die Dermis. Hier liegen Bindegewebsfasern, die unserer Haut Elastizität geben. Die Dermis beherbergt auch Schweißdrüsen, Haarfollikel und Nervenzellen. Die Dermis wird auch Lederhaut genannt, da aus dieser Hautschicht Leder hergestellt werden kann.

Die tiefste Hautschicht ist die sogenannte Hypodermis (Unterhaut). Die Hypodermis besteht  in erster Linie aus Fettgewebe. Diese Hautschicht ist der Wärmeisolator des Organismus. Die Hypodermis liegt auf den kollagenreichen Trennschichten, den Körperfaszien, zwischen Haut und Muskulatur auf. Sie verbindet die Haut mit dem darunterliegenden Gewebe. Die Hypodermis wird auch Unterhaut genannt.

Informieren Sie sich über den Phyto-Experten Dr. Willmar Schwabe

Zum Thema Alles aus einer Hand

Alles aus einer Hand

Pflanzen sind das Ausgangsmaterial für alle unsere hochwertigen Arzneimittel. Erstklassige Anbaubedingungen und kontrollierte biologische Bewirtschaftung auf Plantagen im In- und Ausland sind die Grundlage einer gleichbleibend hohen Qualität unserer Phytopharmaka. 

Zum Thema Forschung & Entwicklung

Forschung & Entwicklung

Dr. Willmar Schwabe ist ein weltweit führendes Unternehmen bei der Forschung und Entwicklung von pflanzlichen Arzneimittel. Wir investieren Jahr für Jahr über 35 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung von hochwirksamen und gut verträglichen Arzneimitteln - Tendenz steigend.

Zum Thema Familienunternehmen

Familienunternehmen

3.600 Mitarbeiter, 900 Millionen Euro Umsatz, Weltmarktführer. Und trotzdem, die Schwabe-Gruppe ist ein Unternehmen, das zu 100 Prozent im Besitz der Familie ist und das heute in der fünften Generation von Olaf Schwabe geführt wird. Und das soll auch weiter so bleiben. Aus gutem Grund.