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Ginkgo

Ginkgo

Steckbrief

Botanical Name Ginkgo biloba

Vernacular Name Silberpflaume, Fächerbaum

Beschreibung:

Der Ginkgobaum gehört zur Familie der Ginkgogewächse. Seine Heimat sind Japan und China. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird er auch in Europa als Zierbaum angepflanzt. Der Ginkgo ist der einzige noch lebende Vertreter einer ganzen Klasse von Nacktsamern die im Erdmittelalter (vor 175 Mill. Jahren) in allen Erdteilen vertreten waren. Letzte Wildbestände finden sich in der chinesischen Provinz Zhejiang.

Der Ginkgobaum wird rund 40 m hoch und kann bis 1000 Jahre alt werden. Der sommergrüne Baum hat eine dicke Borkenschicht, die im Alter rissig wird. Ältere Bäume bilden eine ausladende, mächtige Krone. Auffällig und sehr charakteristisch sind die fächerförmigen, breiten Laubblätter, die in der Mitte mehr oder weniger stark eingekerbt sind. Sie sind zu Beginn ihres Wachstums im Frühjahr hellgrün und dunkeln über den Sommer nach, im Herbst färben sie sich auffallend hellgelb bis goldgelb und fallen schließlich etwa Anfang November ab.

Der Ginkgo ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), es existieren also männliche und weibliche Pflanzen. Er blüht im März. Die 2 bis 3 Zentimeter langen, kätzchenförmigen männlichen Blüten sind dabei auffälliger als die weiblichen. Diese reifen nach der Befruchtung zu einem Samen mit essbarem Kern. Sie gleichen Mirabellen und werden durch Tiere verbreitet.

Wirkung:

Pharmazeutische Verwendung findet ein mit Aceton-Wasser aus den getrockneten Blättern gewonnener Trockenextrakt. Der Extrakt enthält Flavonglykoside (Quecetin, Kampferöl), Terpenlaktone (Ginkgolide, Bilobalid) und Ginkgolsäuren.

Experimentell erwiesen sind folgende Wirkungen: Hemmung traumatisch oder toxisch bedingter Hirnödeme, Verminderung von Retinaödem und Netzhautzellläsionen Steigerung der Gedächtnisleistung und des Lernvermögens, Kompensation von Gleichgewichtsstörungen, Förderung der Durchblutung und Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, Inaktivierung toxischer Sauerstoffradikale und eine neuroprotektive Wirkung.

Andere Pflanzen im Highlight

Lavendel, Echter

Lavendel, Echter

im Mittelmeergebiet heimische Gattung der Familie der Lippenblütler. Die Heimat des Lavendel ist ursprünglich das westliche Mittelmeergebiet Als Gartenpflanze wird er auch in Mitteleuropa angepflanzt.

Der Echte Lavendel wächst als graufilzig behaarter, aromatischer Strauch von Wuchshöhen bis 2 m. Seine Zweige sind aufrecht und stark verästelt oder auch unverzweigt. Die Blätter sind ungefähr 40 mm lang, gegenständig angeordnet, länglich und werden an den Enden schmäler. Junge Blätter sind an Ober- und Unterseite grau-filzig, später vergrünen sie. Die Blüten haben eine typische namensgebende  blau-lila Färbung und sind auf kurzen Blütenstielen in Scheinquirlen angeordnet. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Als Früchte entstehen glänzend braune Nüsschen.

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Pfefferminze

Pfefferminze

Die Pfefferminze gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Sie kommt als sterile Hybride der Wasser- und Waldminze nur als Kulturpflanze vor. Seit über 200 Jahren wird sie kommerziell angebaut.

Bei der Pfefferminze handelt es sich um eine mehrjährige, gewöhnlich unbehaarte Pflanze mit bis zu 90 cm hohen, rötlichen Stängeln und lilarosafarbenen Blüten in dichten, länglichen endständigen Blütenständen. Die Variante Zitronenminze (M. x piperita var. citrata) wird in der Parfumindustrie genutzt.

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Weißdorn

Weißdorn

Weißdorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Er wächst typischerweise als Busch oder kleiner Baum mit dornigen Ästen. Zur Blütezeit bilden sich tausende kleiner weißer Blüten. Die reifen Früchte sind meist rot und enthalten bis zu fünf Kerne. Weißdorn leistet zur Unterstützung von Herz und Kreislauf einen wertvollen Beitrag. Weißdorn-Arzneimittel sind sehr gut verträglich. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe können die Durchblutung fördern und die Funktion der Blutgefäße verbessern.  Auch unterstützt der Wirkstoff die Herzkraft. Weitere positive Effekte auf Herz und Gefäße konnten in den letzten Jahren identifiziert werden.

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Pflanzen sind das Ausgangsmaterial für alle unsere hochwertigen Arzneimittel. Erstklassige Anbaubedingungen und kontrollierte biologische Bewirtschaftung auf Plantagen im In- und Ausland sind die Grundlage einer gleichbleibend hohen Qualität unserer Phytopharmaka. 

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Dr. Willmar Schwabe ist ein weltweit führendes Unternehmen bei der Forschung und Entwicklung von pflanzlichen Arzneimittel. Wir investieren Jahr für Jahr über 35 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung von hochwirksamen und gut verträglichen Arzneimitteln - Tendenz steigend.

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3.600 Mitarbeiter, 900 Millionen Euro Umsatz, Weltmarktführer. Und trotzdem, die Schwabe-Gruppe ist ein Unternehmen, das zu 100 Prozent im Besitz der Familie ist und das heute in der fünften Generation von Olaf Schwabe geführt wird. Und das soll auch weiter so bleiben. Aus gutem Grund.