Eine erwachsene Person wischt einem Kind die Nase mit einem Tuch ab.

Erkältung bei Kindern: Symptome, Dauer und sanfte Hilfe

Kinder erkälten sich häufig, besonders im Kindergarten- und Grundschulalter. Bis zu zwölf Erkältungen pro Jahr sind in diesem Alter keine Seltenheit, da das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist und noch trainiert wird. Für Eltern ist das oft herausfordernd, doch in den meisten Fällen sind Erkältungen harmlos und mit Ruhe, Fürsorge und sanfter Unterstützung gut behandelbar.

Symptome und Verlauf einer Erkältung bei Kindern

Eine Erkältung bei Kindern beginnt meist schleichend und dauert im Durchschnitt 10-14 Tage. Typische Beschwerden sind eine laufende Nase, Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden und Husten. Manche Kinder fühlen sich müde und abgeschlagen. Andere sind trotz Erkältung aktiv, zeigen aber häufig Appetitlosigkeit oder unruhigen Schlaf.

Wichtig ist, diese von anderen Infektionen wie Grippe oder auch von Allergien abzugrenzen.

Kleines Kind schläft friedlich im Bett auf einem gepunkteten Kissen.

Typische Krankheitsanzeichen

  • Schnupfen, laufende oder verstopfte Nase
  • Husten (anfangs trocken, später verschleimt)
  • Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Manchmal leichtes Fieber
  • Manchmal Ohrenschmerzen

Unterschied zu Grippe, Allergien und anderen Erkrankungen

  • Grippe (Influenza): plötzlicher Beginn, hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen
  • Allergie: tränende, juckende Augen, laufende Nase, kein Fieber
  • Erkältung: langsamer Beginn, milder Verlauf, oft mit Husten und Schnupfen

Eine genaue Abklärung erfolgt im Zweifel bei der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.

Ursachen und Ansteckungswege

Kinder stecken sich in engem Kontakt mit anderen Kindern vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kita, Kindergarten oder Schule an. Viren werden durch Tröpfcheninfektion beim Husten und Niesen übertragen oder durch Schmierinfektionen über Spielsachen, Türklinken oder gemeinsam genutzte Becher.

Behandlung und sanfte Unterstützung

In den meisten Fällen heilt eine Erkältung bei Kindern von selbst aus. Eltern können den Heilungsprozess aber aktiv unterstützen, indem sie auf ausreichenden Schlaf, eine ruhige Alltagsumgebung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Alltagsmaßnahmen und Hausmittel

Grafik: Hydration
Flüssigkeit: viel trinken, am besten stilles Wasser oder ungesüßten Tee
Grafik Schlaf und Ruhe
Ruhe: ausreichend Schlaf und Schonung
Grafik: Raumklima
Raumklima: gut gelüftete Räume mit erhöhter Luftfeuchtigkeit
Grafik: Hausmittel
Hausmittel: Kochsalzlösung für die Nase, warme Brustwickel (bei älteren Kindern), kindgerechte Hustentees

Pinimenthol® Erkältungssalbe und Erkältungsbalsam mild

Für Kinder ab 12 Jahren eignet sich die Pinimenthol® Erkältungssalbe. Sie enthält wertvolle ätherische Öle aus Eucalyptus, Kiefernnadeln und Pfefferminze, die die Atemwege befreien, Schleim lösen und Hustenreiz lindern. Beim Einreiben auf Brust und Rücken gelangen die Wirkstoffe über die Haut in die Blutbahn und werden so bis tief in die Atemwege transportiert. Zusätzlich werden die auf der Haut verdunstenden ätherischen Öle direkt eingeatmet. Diese Erkältungssalbe ist auch zum Inhalieren geeignet. Dabei erreichen die Wirkstoffe aus den ätherischen Ölen die Atemwege auf direktem Weg über den eingeatmeten Wasserdampf. 

Für jüngere Kinder ab 2 Jahren wurde Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild speziell für die empfindliche Haut ohne Menthol entwickelt. Ab 6 Jahren können Kinder unter Aufsicht mit diesem Balsam auch schon gut inhalieren. 

Unterstützung bei Husten mit Umckaloabo®

Husten gehört zu den typischen Erkältungssymptomen. Pflanzliche Präparate wie Umckaloabo® können bei akuter Bronchitis dabei helfen, festsitzenden Schleim zu lösen und die Abwehrkräfte der Atemwege zu unterstützen. Für Kinder gibt es Umckaloabo® auch in der Darreichungsform Saft für Kinder

Eine erwachsene Person gibt einem Kind mit einem Löffel Umckaloabo Saft.

Wann zum Arzt?

Eltern sollten ärztliche Hilfe suchen, wenn:

  • Fieber über 39 °C länger als 2 Tage anhält und/oder das Kind apathisch wirkt
  • das Kind Atemnot hat, sehr starken quälenden Husten entwickelt oder pfeifende Atemgeräusche zeigt (Verdacht auf Bronchitis)
  • starke Halsschmerzen oder Ohrenschmerzen auftreten
  • das Kind sehr abgeschlagen wirkt oder nicht ausreichend trinkt
  • bei plötzlich auftretendem „bellenden“ Husten (Verdacht auf „Pseudokrupp“)
  • das Kind so stark hustet, dass es sich erbrechen muss und weder essen noch trinken kann, zusätzlich schnell und schwer atmet (Verdacht z. B. auf RS-Virus-Infektion)

Besonders bei Kleinkindern unter zwei Jahren ist eine frühzeitige ärztliche Abklärung wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.

Erkältung bei Babys und Kindern im Vergleich

Erkältungen (grippale Infekte) sind bei Babys und Kindern sehr häufig, unterscheiden sich jedoch in einigen wichtigen Punkten. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede:

  Erkältung bei Babys Erkältung bei Kindern
Häufigkeit Bis zu 10 Infekte pro Jahr im 1. Lebensjahr Ca. 8-12 Infekte pro Jahr im Kindergartenalter, später weniger
Typische Symptome  Verstopfte Nase, Trinkunlust, Unruhe, Schlafstörungen, manchmal Fieber Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit, teilweise Fieber
Besondere Risiken Erschwertes Trinken, Gefahr von Atemnot (aufgrund der eingeschränkten Nasenatmung), schnelle Austrocknung Eher Komplikationen wie Mittelohrentzündung oder Bronchitis
Behandlung Kochsalzlösung als Nasenspray Kochsalzlösung als Nasenspray, Salben mit ätherischen Ölen z. B.  Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild ab 2 Jahren zum Einreiben und Inhalieren (ab 6 Jahren), Umckaloabo® zum Einnehmen
Maßnahmen Viel Schlaf und eine ruhige Umgebung, dazu körperliche Nähe zur Beruhigung und Entspannung; Viel Flüssigkeit, feuchte Raumluft, Verwendung eines Nasensaugers Ausreichend Schlaf, ruhiger Tagesablauf, viel Zuwendung, zusätzlich warme kindgerechte Tees oder Wasser, ggf. mit Honig z. B. bei Halsschmerzen feuchte Raumluft, Oberkörper etwas höher lagern zum leichteren Abhusten, Gurgeln mit lauwarmem Kamillen- oder Salbeitee
Wann zum Arzt? Sofort bei Fieber > 38°C, Atemnot, Trinkverweigerung, Säuglinge unter drei Monaten Wenn Fieber > 39 °C länger anhält, Atemnot, starke Halsschmerzen oder Ohrenschmerzen, anhaltender Husten
Vorbeugung Stillen, Hygiene, frische Luft, Nähe und Ruhe Hygiene, Bewegung an der frischen Luft, ausgewogene Ernährung zur Immunstärkung

Vorbeugung und Fazit

Erkältungen bei Kindern sind völlig normal und lassen sich nicht immer vermeiden – aber das Risiko lässt sich senken.

  • Hygiene: regelmäßiges Händewaschen, Taschentücher sofort entsorgen
  • Frische Luft: tägliche Bewegung draußen stärkt das Immunsystem
  • Ernährung: ausgewogene, vitaminreiche Kost unterstützt die Abwehrkräfte
  • Kontakt-Reduktion: bei akuten Infekten zu Hause bleiben, um Ansteckung in Kita oder Schule zu vermeiden. Kontakt zu erkrankten Kindern meiden

Erkältungen gehören zum Aufwachsen dazu – sie trainieren das Immunsystem. Mit Ruhe, Nähe und sanfter Unterstützung, etwa durch Pinimenthol® oder Umckaloabo®, lässt sich die Erkältung schneller vergessen.


 

Umckaloabo® ist eine eingetragene Marke Reg.-Nr.: 644318

Umckaloabo®. Wirkstoff: Pelargonium-sidoides-Wurzeln-Auszug. Anwendungsgebiete: Akute Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Enthält 10,7 % w/v Alkohol.

Pinimenthol® Erkältungsbad. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, natürlicher Campher, Levomenthol. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei: Unterstützende Behandlung bei Erkältungskrankheiten, ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Pinimenthol® Erkältungsbad für Kinder ab 2 Jahren Eucalyptusöl. Zur unterstützenden Behandlung von akuten und chronischen Katarrhen der Luftwege. Bei Fieber oder eitrigem oder blutigem Auswurf, sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild Eucalyptusöl Kiefernnadelöl. Zur Inhalation und äußerlichen Anwendung zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Pinimenthol® Erkältungssalbe Eucalyptusöl Kiefernnadelöl Menthol. Zur äußeren Anwendung und Inhalation zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG - Karlsruhe