Kranke Frau liegt auf dem Sofa unter einer Decke, daneben Taschentücher, Tasse und Medikamente.

Sommer, Sonne, Schniefnase – Erkältung im Sommer

Steigen die Temperaturen, denkt man an Freibad, Picknick und Urlaub – nicht an eine laufende Nase oder Halsschmerzen. Doch auch in der warmen Jahreszeit kann uns eine Erkältung erwischen. Die Erkältung im Sommer kommt öfter vor als gedacht: Klimaanlagen, nasse Badekleidung oder abrupte Temperaturwechsel belasten das Immunsystem und Viren haben leichtes Spiel. Wie Sie eine Sommererkältung erkennen, was hilft und wie pflanzliche Arzneimittel wie Pinimenthol® unterstützend wirken können – erfahren Sie hier.

Frau im gelben Mantel schnäuzt sich mit einem Taschentuch in einem Park.

Sommergrippe – ein verbreiteter Mythos

Was viele als „Sommergrippe“ bezeichnen, ähnelt in den meisten Fällen einer klassischen Erkältung. Anders als die echte Grippe (Influenza) verläuft sie milder. Auslöser für diese Erkältung sind meist Enteroviren, wie Coxsackie- oder Echoviren. Diese Viren treten ganzjährig auf, sind jedoch in den Sommermonaten von Juli bis September häufiger.

Unterschiede zur echten Grippe

Die Grippe (Influenza) wird durch Influenza-Viren ausgelöst und verläuft deutlich schwerer als eine gewöhnliche Erkältung.

  • Sommererkältung: schleichender Beginn, Halsschmerzen und Schnupfen
  • Grippe: plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, Gliederschmerzen und starker, anhaltender Erschöpfung

Merkmale zur Unterscheidung zwischen Erkältung und Grippe

Symptome Erkältung Grippe
Krankheitsbeginn schleichend plötzlich
Fieber meist mäßig (unter 38,5 °C) meist hoch (38,5 °C und höher), Dauer ca. 3-4 Tage
Halsschmerzen häufig, Kratzen im Hals manchmal
Kopfschmerzen teilweise, leicht ausgeprägt häufig, stark ausgeprägt
Gliederschmerzen manchmal häufig, stark ausgeprägt
Husten im Verlauf auftretend bereits zu Beginn trockener Husten
Abgeschlagenheit mild stark ausgeprägt, bis zu 2 3 Wochen
Schnupfen typisch manchmal
Dauer 7-10 Tage, einzelne Symptome können länger dauern 5-7 Tage, einzelne Symptome können länger dauern

Eccles R. Common cold. Front Allergy. 2023;4:1224988. Macias AE et al. The disease burden of influenza beyond respiratory illness. Vaccine. 2021;39 Suppl 1:A6-a14.

Wie kommt es zur Ansteckung?

Die Übertragung erfolgt wie bei einer Wintererkältung meist über Tröpfcheninfektion. Öffentliche Verkehrsmittel, Großraumbüros oder Klimaanlagen sind typische Risikozonen. Auch bei sommerlichen Veranstaltungen und Reisen mit engem Kontakt zu Menschen oder klimatisierten Fahrzeugen kann eine Erkältung durch die Klimaanlage begünstigt werden.

So zeigt sich die Erkältung im Sommer

Typische Symptome einer Sommererkältung: 

Grafik Halsschmerzen
Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
Grafik Verstopfte Nase
Schnupfen mit und ohne verstopfte Nase
Grafik Kopfschmerzen
Kopf- und Gliederschmerzen
Grafik Husten
zunächst trockener, dann produktiver Husten mit Schleimbildung
Grafik leichtes Fieber
leichtes Fieber

Abgrenzung zu Allergie oder COVID-19: Tritt gleichzeitig Juckreiz an Augen oder Nase oder häufiges Niesen auf, könnte eine Allergie vorliegen.

Ein Geruchs- oder Geschmacksverlust kann auf eine Corona-Infektion hindeuten. Bei Unsicherheit hilft ein Test. Auch Atemnot, länger anhaltende Müdigkeit („Fatigue“) und Fieber sind häufigere Begleitsymptome bei COVID-19.

Weil sich die Symptome einer Sommererkältung und COVID-19 überlappen, ist eine klare Unterscheidung ohne Test oftmals schwer möglich. Insbesondere bei älteren und vorerkrankten Menschen kann eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu sehr schweren Verläufen führen. Bei Verdacht wird ein Selbsttest oder PCR-Test empfohlen.

Ursachen und Risikofaktoren

Erkältungsviren sind auch im Sommer aktiv. Häufige Ursachen für die Sommererkältung:

Grafik Klimaanlage
Klimaanlagen trocknen die Schleimhäute aus – ein Einfallstor für Viren.
Grafik Nasse Kleidung
Nasse Kleidung: Nach dem Baden besteht erhöhtes Auskühlungsrisiko.
Grafik Temperaturschwankungen
Temperaturschwankungen schwächen die körpereigenen Abwehrkräfte.

Hat es Sie erwischt? Diese Tipps helfen:

Ein Allheilmittel gegen eine Sommererkältung gibt es leider nicht. Aber Sie können selbst ein paar Dinge tun und beachten, um der Erkältung die Stirn zu bieten. Vor allem Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und eine anti-infektive Behandlung sind wichtig.

  • Trinken Sie viel Wasser, Kräutertees oder klare Brühen
  • Vermeiden Sie körperliche Belastung
  • Schlafen Sie möglichst bei frischer Luft, um den belasteten Schleimhäuten etwas Gutes zu tun
  • Behandeln Sie gegen die virale Ursache, z. B. mit Umckaloabo® bei akuter Bronchitis

Gezielte Hilfe bei Symptomen: Pinimenthol®

Pinimenthol® Erkältungssalbe enthält ätherische Öle aus Eucalyptus, Kiefernnadeln und Pfefferminze. Beim Inhalieren entfalten sie eine schleimlösende, durchblutungsfördernde und wohltuend kühlende Wirkung und sorgen so für eine befreite Atmung – ideal bei verstopfter Nase, auch im Sommer.

Anwendung:

Zum Inhalieren wird ein ca. 5 cm langen Strang der Erkältungssalbe in heißem Wasser in einem geeigneten Gefäß aufgelöst und 10 Minuten inhaliert. Einfacher und sicherer geht es mit dem Pinimenthol® Inhalator, erhältlich in Apotheken. Die Salbe eignet sich auch gut zum Einreiben: Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren reiben dabei 2- bis 4-mal täglich einen 3-4 cm langen Strang leicht auf Brust und Rücken ein.

Pinimenthol Produktfamilie

Pinimenthol® – Wertvolle ätherische Öle

In Pinimenthol® sind wertvolle ätherische Öle enthalten, die an den Schleimhäuten der entzündeten Atemwege ihre Wirkung entfalten. Ob beim Einreiben, Inhalieren oder Baden: Die Pinimenthol®-Präparate befreien bei einer Erkältung die Atemwege und verbreiten zudem einen angenehmen Duft.

Hausmittel: sanfte Ergänzung

Neben Arzneimitteln wie Pinimenthol® können Hausmittel eine unterstützende Rolle spielen, sie ersetzen aber keine medizinische Therapie.

Beispiele:

  • Gurgeln mit Salzwasser: lindert Halsschmerzen, reduziert Keime
  • Honig kann durch seine entzündungshemmenden Inhaltsstoffe und antibakterielle Wirkung bei Reizungen im Rachen Linderung verschaffen. Die Süße kurbelt zudem die Schleimproduktion an, was einen strapazierten Hals feucht hält und bei Halsschmerzen helfen kann. Honig hilft auch gegen Husten und Schnupfen. Selbst Erkältungshusten, der gerne in der Nacht auftritt und Eltern und Kinder wachhält, lässt sich mit Honig lindern.
  • Ausreichend trinken: Wasser und ungesüßte Tees. Flüssigkeiten befeuchten die Schleimhäute, beruhigen Halsschmerzen und können kurzfristig Symptome wie Husten und laufende Nase lindern.
  • Die traditionell empfohlene Hühnersuppe kann einen leichten entzündungshemmenden Effekt zeigen und den Schleimtransport in den Atemwegen unterstützen. Die Wirkung ist jedoch mild.

Vorbeugung: So schützen Sie sich vor einer Sommererkältung

  • Hygiene: regelmäßiges Händewaschen, Husten- und Nies-Etikette beachten, Augen, Nase und Mund möglichst wenig berühren, da Viren über die Schleimhäute in den Körper gelangen
  • Immunsystem stärken durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf
  • Maßnahmen: Nasse Badekleidung rasch wechseln, Klimaanlagen regelmäßig warten

Schnupfen und Husten im Sommer gehen vorbei – mit der richtigen Unterstützung

Mit Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und gezielter Unterstützung durch pflanzliche Arzneimittel wie Pinimenthol® und Umckaloabo® lassen sich Erkältungskrankheiten auch im Sommer gut in den Griff bekommen, damit Sie den Sommer bald wieder unbeschwert genießen können.


 

Umckaloabo® ist eine eingetragene Marke Reg.-Nr.: 644318

Umckaloabo®. Wirkstoff: Pelargonium-sidoides-Wurzeln-Auszug. Anwendungsgebiete: Akute Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Enthält 10,7 % w/v Alkohol.

Pinimenthol® Erkältungsbad. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, natürlicher Campher, Levomenthol. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei: Unterstützende Behandlung bei Erkältungskrankheiten, ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Pinimenthol® Erkältungsbad für Kinder ab 2 Jahren Eucalyptusöl. Zur unterstützenden Behandlung von akuten und chronischen Katarrhen der Luftwege. Bei Fieber oder eitrigem oder blutigem Auswurf, sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild Eucalyptusöl Kiefernnadelöl. Zur Inhalation und äußerlichen Anwendung zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Pinimenthol® Erkältungssalbe Eucalyptusöl Kiefernnadelöl Menthol. Zur äußeren Anwendung und Inhalation zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG - Karlsruhe