Ängstlichkeit
Wenn Angst zum Dauerbegleiter wird
Eines gleich vorweg: Angst zu haben, ist ganz normal. Kein Mensch ist frei davon und das ist gut so! Denn Angst ist unser körpereigenes Alarmsystem. Sie funktioniert wie ein rotes Lämpchen, das immer dann angeht, wenn wir in eine potenziell bedrohliche Situation kommen. Angst warnt uns also vor Gefahren, kann in extremen Ausprägungen aber auch selbst zur Gefahr werden. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über krankhafte Ängste, welche Formen es gibt, was sie verursacht, wie sie sich äußern und letztlich auch wie sich Kummer und Sorgen wieder auf ein natürliches Maß zurückschrauben lassen.
Wie entstehen Ängste?
Angst ist Kopfsache
Angst entsteht, grob gesagt, wenn unser Gehirn eine Situation als gefährlich bewertet. Dann ist Furcht vor allem eine Reaktion auf äußere Reize? Ein Mechanismus, der uns in grauer Vorzeit vor dem Säbelzahntiger gewarnt hat und auch heute nur anschlägt, wenn konkrete Gefahren lauern? Ganz so einfach ist das leider nicht. Denn entscheidend ist vor allem, wie wir im Kopf die jeweilige Lage interpretieren. Bei einem zähnefletschenden Tier oder einem tiefen Abgrund ist das Gefahrenpotenzial noch relativ klar, bei einer heimischen Spinne oder einem engen Raum, kommt es schon mehr auf die individuelle Bewertung der Situation an. Und die ist von vielen Faktoren abhängig.
Häufige Angstverstärker:
- Genetische Veranlagung
- Prägende Negativerlebnisse
- Übernommene Ängste aus dem Umfeld
- Geringes Selbstwertgefühl
- Psychische Vorerkrankungen
- Generell überhöhtes Stresslevel
All das kann dazu führen, dass uns auch in vergleichsweise harmlosen Momenten mulmig wird. Wenn Angst unabhängig von potenziell brenzligen Situationen auftritt, spricht man auch von Angststörungen. Betroffene sind dabei nicht selten in einem Teufelskreis gefangen, weil sie im Versuch, Angstgefühle zu vermeiden, erst recht Angstgefühle entwickeln. Diese „Angst vor der Angst“ tritt beispielsweise im Zusammenhang mit Phobien häufig auf.
Welche Formen von Ängsten gibt es?
Die vielen Gesichter der Angst
Jeder Mensch hat Angst – und nicht wenige leiden im Übermaß darunter. Laut einer aktuellen Hochrechnung der AOK* leben rund 5,5 Mio Betroffene hierzulande mit einer ärztlich festgestellten Angsterkrankung. Die Auslöser dafür sind so vielfältig wie das Leben selbst. Grundsätzlich aber lassen sich diese Angstformen voneinander abgrenzen:
Phobien
Phobien bezeichnen die Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen. Räumliche Enge, enorme Höhen oder auch der bloße Anblick einer Spinne können geradezu reflexhaft übersteigerte Angstgefühle erzeugen. In der Psychologie unterscheidet man mehr als 500 Arten dieser irrationalen Furcht.
Posttraumatische Belastungsstörungen
Posttraumatische Belastungsstörungen sind eine psychische Beeinträchtigung, die aus einem extrem belastenden Ereignis resultiert. So leiden beispielsweise Soldaten oder Polizisten nach einem schwierigen Einsatz verzögert unter Flashbacks, Schlafstörungen und erhöhter Schreckhaftigkeit.
Panikattacken
Panikattacken sind zeitlich begrenzt und werden meist durch Symptome wie Schweißausbrüche, Herzrasen oder Atemnot begleitet. Der Körper reagiert extrem, ohne dass eine Extremsituation vorzuliegen scheint. Der eigentliche Auslöser ist meist eine große Angespanntheit.
Generalisierte Angststörungen
Generalisierte Angststörungen liegen vor, wenn Angst sich nicht auf bestimmte Situationen beschränkt, sondern sich auf weite Teile des Lebens ausdehnt, also „generalisiert“. Im Mittelpunkt dabei stehen häufig Sorgen, die sich auf eine reale Gefahr beziehen, deren Eintrittsrisiko aber erheblich überschätzt wird. Das heißt: Betroffene fürchten sich vor einem Autounfall oder vor dem Verlust des Partners als wären es mit großer Wahrscheinlichkeit eintretende Ereignisse. Dieses „Katastrophisieren“ sorgt unentwegt für höchste Alarmbereitschaft, was zu dauerhafter Anspannung und in der Folge auch zu körperlichen Beschwerden führen kann.
Zukunfts- und Existenzangst
Zukunfts- und Existenzangst werden oft unter generalisierter Angststörung einsortiert. Nur ist es bei all den globalen Krisen wirklich Anzeichen einer Störung, sich vor der Zukunft zu fürchten? Entscheidend ist auch hier das richtige Maß. Angst ist gut und hilfreich, so lange sie uns wachsam sein lässt und handlungsfähig macht. Lähmt sie uns und sorgt dafür, dass wir nur noch in Negativszenarien denken, sind die Kriterien einer krankhaften Ausprägung erfüllt.
*AOK-Gesundheitsatlas, 2025
Wie sich Angststörungen äußern können?
Über innere Unruhe, Anspannung und Nervosität
Angst ist eine ausgesprochen individuelle Angelegenheit. Das gilt auch für extremere Ausprägungen, die jeder letztlich ein Stück weit anders erlebt. Dennoch aber gibt es einige Symptome, die besonders oft mit krankhaften Angstzuständen einhergehen. Hier eine Liste der häufigsten Anzeichen:
- Innere Unruhe
- Starke Nervosität
- Erhöhte Reizbarkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Dauerhafte Anspannung
- vermindertes Selbstwertgefühl
- Kreisende Gedanken
- Schlafstörungen
Ganz klar, chronische Angst schlägt uns auf die Psyche. Was oftmals auch am Rest des Körpers nicht spurlos vorbeigeht. Betroffene leiden deshalb oftmals auch unter Herzrasen, Übelkeit, Atemnot, Schwindelgefühle, Schweißausbrüche und Verspannungen. Häufig berichten Leidtragende auch über Spannungskopfschmerz – kein Wunder, wenn man sich aus Angst förmlich den „Kopf zerbricht“.
Aber was will man auch tun, wenn man ständig von Angstgefühlen beherrscht wird? Viele Angsterkrankte gehen den vermeintlich einfachen Weg, in dem sie einen weiten Bogen um angstbesetzte Situationen machen. Mit diesem Vermeidungsverhalten verstärken sie jedoch ihre Furcht lediglich, anstatt sie im Zweifelsfall durch positive Erfahrungen abzubauen.
Was kann gegen Angst helfen?
Sanfte Unterstützung bei innerer Unruhe
Wer ständig unter Angst leidet, findet oft nur schwer zu einem angemessenen Umgang mit Sorgen und Nöten zurück. Denn chronische Angst wie bei einer generalisierten Angststörung hat die Tendenz sich zu verselbständigen und zu verfestigen, wenn man nichts gegen sie unternimmt. Dann kreisen die Gedanken immer schneller um die gleichen Probleme, innere Unruhe breitet sich weiter und weiter aus, begleitet oft von Schlafstörungen. Spätestens jetzt sollten Betroffene aktiv werden, indem sie zum Beispiel Entspannungsmethoden wie Yoga in ihr Leben integrieren oder eine Psychotherapie beginnen. Wer lieber medikamentöse Unterstützung in Anspruch nehmen möchte, kann durch ein natürliches Mittel sanft zu mehr innerer Ruhe finden: Lasea® mit dem speziellen Arzneilavendelöl Silexan® lindert kreisende Gedanken, innere Unruhe und Angstgefühle. In der Folge bessert sich dann auch der Schlaf. Keine Angst übrigens vor Nebenwirkungen, denn die sind bei Lasea® vernachlässigbar. Das pflanzliche Arzneimittel verursacht weder tagsüber Müdigkeit, noch macht es abhängig. Sie können das Arzneimittel also unbesorgt einnehmen.
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Wirkstoff: Lavendelöl. Zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG – Karlsruhe.
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