Eine Frau liegend auf dem Sofa betrachtet den Fieberthermometer

Fieber bei Erkältung: Wenn der Körper auf Abwehr schaltet

Eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen, die uns mehrmals im Jahr heimsuchen kann. Wenn dann zusätzlich Fieber auftritt, fühlen wir uns oft besonders schlapp und unsicher, was zu tun ist. Doch Fieber ist nicht einfach nur ein lästiges Symptom, sondern eine intelligente Strategie unseres Körpers, um Krankheitserreger effektiv zu bekämpfen. Es ist ein Zeichen dafür, dass unser Immunsystem auf Hochtouren arbeitet und seine Abwehrmechanismen aktiviert.

In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Fieber und Erkältung. Er beleuchtet, ab wann genau von Fieber gesprochen wird, welche Ursachen dahinterstecken können und wie Sie die Symptome bei sich und Ihren Lieben richtig einordnen. Darüber hinaus gibt er Ihnen fundierte und hilfreiche Ratschläge zur Behandlung, von bewährten Hausmitteln bis hin zu Situationen, in denen ärztlicher Rat unerlässlich wird. Er will Sie dabei zu unterstützen, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Was ist eigentlich Fieber?

Fieber ist ein faszinierender und lebenswichtiger Schutzmechanismus des Körpers. Wenn wir von Fieber sprechen, meinen wir eine erhöhte Körperkerntemperatur, die über den normalen Schwankungen des Tagesverlaufs liegt. Die Körperkerntemperatur, die im Durchschnitt zwischen 36 und 37 Grad Celsius liegt, kann individuell variieren. Doch sobald diese Temperatur gezielt von unserem Organismus nach oben reguliert wird, kämpft unser Immunsystem aktiv gegen Eindringlinge an.

Die erhöhte Temperatur schafft ein unwirtliches Umfeld für viele Viren und Bakterien, die sich bei höheren Temperaturen schlechter vermehren können. Gleichzeitig aktiviert sie unsere körpereigenen Abwehrzellen, wie Granulozyten und Fresszellen (Makrophagen), die bei Temperaturen zwischen 38 und 41 Grad Celsius besonders effektiv arbeiten. Fieber ist somit ein Zeichen innerer Stärke und ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen Infektionen.

Ab wann spricht man von Fieber?

Bei Erwachsenen gilt folgende Einteilung:

  • Normale Körpertemperatur: Etwa 36 bis 37 Grad Celsius.
  • Erhöhte Temperatur (subfebrile Temperatur): Zwischen 37,5 °C und 38,0 °C. Dies ist oft ein erstes Anzeichen, dass das Immunsystem aktiv wird und Abwehrzellen vermehrt produziert. In der Regel ist dies unbedenklich und hilft dem Körper bei der Erregerbekämpfung.
  • Leichtes Fieber: Ab 38,1 °C bis 38,5 °C.
  • Mäßiges Fieber: Ab 38,6 °C bis 39,0 °C.
  • Hohes Fieber: Ab 39,1 °C bis 39,9 °C.
  • Sehr hohes Fieber: Ab 40 °C.

Für Kinder gelten teilweise andere Grenzwerte, da ihr Körper anders auf Temperaturveränderungen reagiert:

  • Erhöhte Temperatur: Bei Kindern wird ab 37,6 °C von erhöhter Temperatur gesprochen.
  • Fieber: Ab 38 °C.
  • Leichtes Fieber: 38,5 °C bis 38,9 °C.
  • Mäßiges Fieber: 39,0 °C bis 39,4 °C.
  • Hohes Fieber: Ab 39,5 °C.

Fieber über 41,0 °C gilt als lebensgefährlich, da es körpereigene Eiweiße zerstören und Organfunktionen beeinträchtigen kann.

Was steckt hinter Fieber? Mögliche Ursachen

Fieber ist ein vieldeutiges Signal des Körpers, das auf unterschiedlichste Belastungen hinweisen kann. Die zugrunde liegende Ursache ist entscheidend für die weitere Behandlung und die Einschätzung des Krankheitsverlaufs. In den meisten Fällen ist Fieber eine Reaktion auf infektiöse Erreger, doch auch nicht-infektiöse Faktoren können einen Temperaturanstieg bewirken.

Die häufigsten infektiösen Ursachen von Fieber sind:

  • Atemwegsinfektionen: Dazu gehören Erkältungen (grippale Infekte), die echte Grippe (Influenza) oder Bronchitis. Diese werden meist durch Viren ausgelöst, die die Schleimhäute der Atemwege befallen und eine Entzündungsreaktion hervorrufen.
  • HNO-Infektionen: Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen und Nasennebenhöhlenentzündungen können ebenfalls Fieber verursachen, oft als Komplikation einer Erkältung.
  • Harnwegsinfektionen: Blasen- oder Nierenentzündungen.
  • Magen-Darm-Infekte: Viren oder Bakterien im Verdauungstrakt können zu Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.
  • Kinderkrankheiten: Windpocken, Mumps oder Masern sind typische Beispiele, die mit Fieber einhergehen.
  • Bakterielle Infektionen: Obwohl die meisten Erkältungen viral bedingt sind, kann sich auf vorgeschädigten Schleimhäuten eine bakterielle Superinfektion entwickeln, die hohes Fieber verursacht, etwa bei eitriger Mandelentzündung oder Lungenentzündung.

Neben Infektionen gibt es auch nicht-infektiöse Ursachen für Fieber:

  • Flüssigkeitsmangel oder Austrocknung insbesondere bei Säuglingen und älteren Menschen.
  • Überhitzung durch Sonnenstich oder Hitzschlag.
  • Stoffwechselstörungen wie Fehlfunktionen der Schilddrüse.
  • Autoimmunerkrankungen oder rheumatische Erkrankungen wie Arthritis.
  • Medikamentennebenwirkungen: Bestimmte Arzneimittel können Fieber auslösen.
  • Hormonelle Schwankungen: Bei Frauen kann der Eisprung zu einem leichten Temperaturanstieg von etwa 0,5 °C führen.
  • Säuglinge: Fieber kann beim Zahnen oder dem sogenannten Drei-Tage-Fieber auftreten.

Fieber ist also ein vielschichtiges Symptom, dessen Ursache bei anhaltenden oder sehr hohen Werten stets ärztlich abgeklärt werden sollte, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen und eine gezielte Behandlung einzuleiten.

Junge Frau im Bett hält die Hand an der Schläfe

So fühlt sich Fieber bei einer Erkältung an

Wenn Fieber im Rahmen einer Erkältung auftritt, ist es ein deutliches Zeichen, dass der Körper im Kampf gegen Viren ist. Die Symptome können dabei variieren, doch einige Anzeichen sind typisch für einen grippalen Infekt, der von erhöhter Körpertemperatur begleitet wird. Neben dem Anstieg der Temperatur selbst, berichten Betroffene häufig von einem allgemeinen Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Der Körper signalisiert klar, dass er Ruhe und Schonung benötigt, um seine Energiereserven für die Abwehrreaktion zu mobilisieren.

Oftmals geht das Fieber mit weiteren klassischen Erkältungssymptomen einher: Halsschmerzen, die sich als Kratzen oder Brennen äußern können. Eine verstopfte oder laufende Nase und Kopf- und Gliederschmerzen sind häufige Begleiter. Diese Schmerzen können den gesamten Körper betreffen und die allgemeine Leistung stark einschränken. Auch Heiserkeit oder ein trockener Reizhusten können auftreten, da die Schleimhäute der Atemwege entzündet und gereizt sind. Im Gegensatz zu einer reinen Erkältung ohne Fieber, bei der man sich oft noch relativ fit fühlt, zwingt uns eine Erkältung mit Fieber in der Regel ins Bett und fordert eine Auszeit von den alltäglichen Verpflichtungen. Das Frösteln, das oft einem Temperaturanstieg vorausgeht oder ihn begleitet, ist ebenfalls ein verbreitetes Symptom, das den Wunsch nach Wärme verstärkt.

Einordnung Fieber bei Erkältung: Anders als bei einer Grippe?

Die Unterscheidung zwischen einer gewöhnlichen Erkältung (grippaler Infekt) und einer echten Grippe (Influenza) ist entscheidend, da Verlauf, Schweregrad und mögliche Komplikationen stark variieren können. Obwohl beide Erkrankungen die Atemwege betreffen und ähnliche Symptome wie Fieber verursachen, gibt es klare Unterschiede im Fieberverlauf und den Begleiterscheinungen.

Bei einer gewöhnlichen Erkältung setzt das Fieber, wenn es überhaupt auftritt, meist schleichend ein und erreicht selten sehr hohe Werte. Es handelt sich in der Regel um leichtes Fieber (bis 38,5 °C). Die Symptome entwickeln sich allmählich über mehrere Tage: Zuerst kratzt der Hals, dann folgt Schnupfen, und später kann Husten hinzukommen. Das Fieber ist hier eher eine Begleiterscheinung und nicht das Leitsymptom. Viele fühlen sich zwar schlapp, sind aber oft noch in der Lage, alltägliche Dinge zu erledigen, wenn auch auf Sparflamme.

Im Gegensatz dazu ist der Beginn einer echten Grippe plötzlich und heftig. Betroffene fühlen sich oft innerhalb weniger Stunden sehr krank. Das Fieber steigt rasch an, häufig über 39 °C und kann in manchen Fällen sogar 40 °C übersteigen. Typisch für die Grippe sind Schüttelfrost, starke Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen im ganzen Körper sowie eine ausgeprägte Abgeschlagenheit. Diese Symptome sind in der Regel deutlich intensiver als bei einer Erkältung und zwingen den Patienten oft zur strikten Bettruhe. Husten bei einer Grippe ist zu Beginn häufig trocken und unproduktiv. Nach einer Grippe kann die Erschöpfung wochenlang anhalten, selbst wenn das Fieber bereits abgeklungen ist.

Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in den auslösenden Erregern: Erkältungen werden von über 200 verschiedenen Virenarten verursacht (z.B. Rhinoviren, Coronaviren), während die Grippe spezifisch durch Influenzaviren ausgelöst wird. Diese Unterscheidung ist auch für die Impfprävention relevant: Gegen Grippe gibt es Impfungen, gegen die vielen Erkältungsviren jedoch nicht. Bei Anzeichen einer echten Grippe oder einem sehr hohen, plötzlich einsetzenden Fieber ist es empfehlenswert, eine medizinische Einschätzung einzuholen, da Komplikationen wie eine Lungenentzündung auftreten können, insbesondere bei Risikogruppen.

Wie lange dauert Fieber bei einer Erkältung?

Die Dauer von Fieber bei einer Erkältung kann variieren, ist aber in der Regel eine vorübergehende Erscheinung, die eng mit dem Abwehrkampf des Körpers gegen die Viren verbunden ist. Bei einer unkomplizierten Erkältung mit Fieber hält dieses meist nur wenige Tage an, typischerweise zwei bis drei Tage. Es ist Teil des natürlichen Verlaufs, der oft als "3 Tage kommt sie, 3 Tage bleibt sie, 3 Tage geht sie" beschrieben wird, wobei die Fieberphase in den mittleren Bereich fällt.

Nach diesem Zeitraum sollte das Fieber langsam sinken und die Körpertemperatur sich normalisieren. Selbst wenn das Fieber bereits abgeklungen ist, können andere Erkältungssymptome wie Husten oder Schnupfen noch länger bestehen bleiben. Ein trockener Reizhusten kann beispielsweise hartnäckig sein und bis zu drei Wochen andauern, selbst wenn Sie sich ansonsten wieder fit fühlen. Schonen Sie Ihren Körper in dieser Erholungsphase weiterhin, um einen Rückfall oder das Verschleppen der Erkältung zu vermeiden.

Sollte das Fieber länger als drei Tage anhalten oder nach einer fieberfreien Phase erneut ansteigen, ist dies ein Signal, ärztlichen Rat einzuholen. Das Fieber könnte dann auf eine bakterielle Superinfektion oder andere Komplikationen hindeuten, die eine gezieltere Behandlung erfordern.

Baby greift nach dem Fieberthermometer

Fieber bei Kindern: oft schneller und höher 

Kinder reagieren auf Infektionen oft anders als Erwachsene, insbesondere wenn es um Fieber geht. Ihr Körper ist noch in der Entwicklung und ihr Immunsystem lernt ständig dazu, was zu schnelleren und manchmal auch höheren Fieberreaktionen führen kann. Für Eltern ist es daher wichtig, die Besonderheiten des kindlichen Fiebers zu kennen und richtig zu handeln.

Gründe für das schnellere und höhere Fieber bei Kindern:

  • Unreife Temperaturregulation: Die Temperaturzentrale im kindlichen Gehirn ist noch nicht vollständig ausgereift. Dies führt dazu, dass Kinder bei Infektionen oft schneller und extremer mit einem Temperaturanstieg reagieren können als Erwachsene.
  • Lernprozess des Immunsystems: Das kindliche Immunsystem ist ständig "im Training". Bei jedem Kontakt mit einem neuen Erreger entwickelt es eine Abwehrstrategie. Diese Auseinandersetzung kann sich in einer ausgeprägteren Fieberreaktion äußern.
  • Höhere Stoffwechselaktivität: Besonders in den ersten Lebensjahren haben Kinder einen sehr aktiven Stoffwechsel. Dies kann zu raschen Temperaturanstiegen beitragen.

Wenn Kinder Fieber haben, ist die Messmethode von großer Bedeutung:

  • Rektale Messung (im Po): Diese Methode ist die genaueste und wird für Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren bevorzugt empfohlen. Hierfür sollte ein digitales Thermometer vorsichtig etwa 1,5 cm eingeführt werden.
  • Aurikuläre Messung (im Ohr): Ab vier Jahren können spezielle Infrarotthermometer für das Ohr verwendet werden. Hierbei ist zu beachten, dass der gemessene Wert bis zu 0,5 °C niedriger sein kann als die Körperkerntemperatur.
  • Orale Messung (unter der Zunge): Auch diese Methode kann ab vier Jahren angewendet werden, wobei die Werte etwa 0,5 °C niedriger ausfallen und entsprechend korrigiert werden sollten.

Eltern sollten die gemessenen Werte, am besten morgens und abends, notieren, um den Verlauf des Fiebers verfolgen zu können und dem Kinderarzt bei Bedarf genaue Informationen zu geben.

Wann ist ein Arztbesuch ratsam? Generell gilt: Bei Neugeborenen in den ersten drei Lebensmonaten sollte bei Fieber über 38 °C sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Säuglingen, die Fieber bekommen und Symptome wie Trinkverweigerung zeigen, ist ein Arztbesuch unerlässlich. Bei älteren Kindern, wenn das Fieber über 38,5 °C steigt oder länger als ein bis zwei Tage anhält, sollte ebenfalls medizinischer Rat eingeholt werden. Zusätzliche Warnzeichen wie schweres Luftbekommen, ungewöhnliche Unruhe, eitriges Sekret, starke Schmerzen (z.B. Ohrenschmerzen) oder ein deutlich verschlechtertes Allgemeinbefinden machen einen sofortigen Arztbesuch notwendig. Auch wenn ein Schnupfen länger als zehn Tage anhält oder das Kind sehr schwach wirkt, ist eine ärztliche Beratung empfehlenswert. Ruhe bewahren und das Kind beruhigen ist dabei immer wichtig, da Angst die Atemnot verstärken kann.

Was hilft gegen Erkältung mit Fieber?

Wenn eine Erkältung mit Fieber einhergeht, ist es wichtig, den Körper bei seiner Abwehr zu unterstützen und die Symptome auf sanfte Weise zu lindern. Der Fokus liegt darauf, dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen und ihn mit ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Es muss nicht immer sofort zu starken Medikamenten gegriffen werden; oft leisten bewährte Hausmittel und eine achtsame Selbstfürsorge wertvolle Dienste.

Denken Sie daran: Fieber ist ein Zeichen, dass Ihr Immunsystem kämpft. Eine medikamentöse Fiebersenkung sollte daher nicht überstürzt, sondern gezielt dann erfolgen, wenn das Fieber zu hoch wird oder den Körper zu stark belastet. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm, was er braucht, um gestärkt aus dem Infekt hervorzugehen.

Allgemeine Tipps: Ruhe, Flüssigkeit, fiebersenkende Maßnahmen

Bei einer Erkältung mit Fieber sind grundlegende Maßnahmen der Selbstfürsorge entscheidend, um den Heilungsprozess zu fördern und den Körper nicht unnötig zu belasten. Es geht darum, das Immunsystem zu unterstützen, anstatt es zusätzlich zu fordern.

Grafik Schlaf und Ruhe

1. Ausreichend Ruhe und Schlaf: 

Der wichtigste Tipp überhaupt: Gönnen Sie Ihrem Körper die nötige Ruhe. Wenn das Immunsystem auf Hochtouren läuft, um die Erkältungsviren zu bekämpfen, benötigt es alle verfügbaren Energiereserven. Bettruhe oder zumindest deutlich reduzierte körperliche Aktivitäten sind essenziell. Viele Erwachsene neigen dazu, sich trotz Krankheit durch den Alltag zu kämpfen, was den Heilungsprozess jedoch unnötig verlängert und das Risiko von Komplikationen erhöht. Kinder hingegen folgen oft instinktiv dem Bedürfnis nach Schlaf und Erholung. Verzichten Sie auf Sport und anstrengende körperliche Arbeit, bis alle Symptome vollständig abgeklungen sind.

Grafik: Hydration

2. Reichlich Flüssigkeitszufuhr: 

Viel trinken ist unerlässlich, besonders wenn Fieber den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen erhöht. Eine gute Hydration stabilisiert nicht nur den Kreislauf und beugt einer Austrocknung vor, sondern unterstützt auch das Verflüssigen von Schleim in Nase, Nebenhöhlen und Bronchien. Dies erleichtert das Abhusten und das "Ausschwemmen" von Krankheitserregern. Ideal sind Wasser, ungesüßte Kräutertees (wie Holunderblüten-, Lindenblüten- oder Kamillentee, die beruhigend, schweißtreibend und entzündungshemmend wirken können) oder leicht verdünnte Fruchtsäfte. Heiße Brühen, wie eine klassische Hühner- oder Gemüsebrühe, sind ebenfalls wohltuend und versorgen den Körper zusätzlich mit Elektrolyten und Nährstoffen.

Grafik Ausgewogene Ernährung

3. Leichte Kost: 

Der Appetit ist bei Fieber oft reduziert, und das ist in Ordnung. Der Körper konzentriert seine Energie auf die Immunabwehr, nicht auf die Verdauung. Wenn Sie Hunger verspüren, wählen Sie leichte und gut verdauliche Lebensmittel, die den Organismus nicht zusätzlich belasten. Obst, Gemüse und die bereits erwähnten Brühen sind hier die beste Wahl. Eine vitaminreiche Ernährung stärkt das Immunsystem und liefert wichtige Bausteine für die Regeneration.

Grafik frische Luft und Bewegung

4. Angemessene Temperatur und frische Luft: 

Achten Sie darauf, dass Sie warm genug angezogen sind, aber vermeiden Sie Überhitzung. Warme Füße und ein warmer Hals (z.B. mit einem Schal) fördern die Durchblutung und unterstützen die Immunabwehr. Regelmäßiges Lüften des Raumes ist wichtig, um die Virenkonzentration in der Luft zu reduzieren und für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Eine zu trockene Raumluft durch Heizungen kann die Schleimhäute zusätzlich reizen und anfälliger für Erreger machen. Stellen Sie eventuell eine Schale Wasser auf die Heizung oder hängen Sie feuchte Tücher auf, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Grafik Temperaturschwankungen

5. Fiebersenkende Maßnahmen abwägen: 

Fieber muss nicht immer sofort gesenkt werden, da es eine nützliche Abwehrreaktion ist. Bei Fieber bis 39 °C können Sie zunächst sanfte Methoden wie Wadenwickel anwenden, um eine leichte Reduzierung der Körpertemperatur zu erreichen und die Beschwerden erträglicher zu machen. Erst wenn das Fieber über 39 °C steigt, der Körper stark leidet oder bei Risikogruppen (Kinder, ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen) kann der Einsatz von fiebersenkenden Medikamenten wie Paracetamol oder Ibuprofen sinnvoll sein. Besprechen Sie die Anwendung dieser Medikamente immer mit einem Arzt oder Apotheker. Achten Sie darauf, dass fiebersenkende Mittel nicht dazu verleiten, sich zu früh wieder fit zu fühlen und den Körper zu überfordern.

Diese allgemeinen Tipps helfen Ihnen, den Verlauf einer Erkältung mit Fieber aktiv zu unterstützen und dem Körper die besten Voraussetzungen für eine schnelle Genesung zu bieten.

Hausmittel im Überblick (Wadenwickel, Inhalation, Tee)

Neben den allgemeinen Verhaltensregeln gibt es eine Reihe bewährter Hausmittel, die bei Erkältung mit Fieber wohltuende Linderung verschaffen und den Heilungsprozess auf natürliche Weise unterstützen können. Diese einfachen Anwendungen sind oft schon seit Generationen bekannt und geschätzt.

1. Wadenwickel zur Fiebersenkung: 

Wadenwickel sind ein klassisches Hausmittel zur sanften Fiebersenkung. Sie entziehen dem Körper Wärme und können bereits eine Reduktion von 0,3 bis 0,5 °C bewirken, was als sehr wohltuend empfunden wird.

  • Anwendung für Jugendliche und Erwachsene: Sie benötigen zwei Baumwolltücher (z.B. Geschirrtücher), zwei Außentücher (Baumwolle oder Molton) und eine Schüssel mit Wasser, das etwa 10 °C unter der Körpertemperatur des Patienten liegt. Tauchen Sie die Baumwolltücher ins Wasser, wringen Sie sie gut aus (sie dürfen nicht tropfen) und wickeln Sie sie faltenfrei um die Unterschenkel, vom Knie bis zum Knöchel. Legen Sie dann die Außentücher darüber. Die Wickel bleiben etwa 5 bis 10 Minuten an Ort und Stelle, bis sie körperwarm sind. Nach einer 10- bis 15-minütigen Ruhepause können Sie die Anwendung zwei- bis dreimal wiederholen. Wichtig: Der Patient darf dabei nicht frieren und keine kalten Hände oder Füße haben.

     

  • Bei Kindern und Babys: Sprechen Sie vorab immer mit dem Kinderarzt über die richtige Temperatur und Dauer der Wadenwickel, da deren Empfindlichkeit höher ist.

2. Dampfinhalationen für freie Atemwege: 

Inhalationen sind eine effektive Methode, um verstopfte Nasen zu befreien, Schleim zu lösen und die gereizten Schleimhäute der Atemwege zu beruhigen. Die Wärme und Feuchtigkeit des Dampfes wirken direkt auf die Schleimhäute.

  • Anwendung: Geben Sie heißes, nicht kochendes Wasser (max. 70 °C) in eine Schüssel oder einen speziellen Inhalator. Zusätze wie Kochsalz (ein Teelöffel pro Liter Wasser), Kamillenblüten (1-2 EL) oder ätherische Öle (wenige Tropfen) können die Wirkung verstärken. Beugen Sie den Kopf über die Schüssel (ausreichender Abstand wegen Verbrühungsgefahr!) und legen Sie ein Handtuch über Kopf und Schüssel, um den Dampf einzuschließen. Atmen Sie für 10 bis 20 Minuten langsam durch den Mund ein und durch die Nase aus. Wichtig: Bei ätherischen Ölen ist Vorsicht geboten, insbesondere bei Kindern. Nicht alle Öle sind für empfindliche Schleimhäute geeignet.
  • Pflanzliche Unterstützung durch Pinimenthol® Produkte: Für eine sichere und effektive Inhalation bei Erkältungssymptomen wie verstopfter Nase, Hustenreiz und festsitzendem Schleim können Sie auf bewährte pflanzliche Arzneimittel wie Pinimenthol® Erkältungssalbe zurückgreifen. Diese Salbe enthält hochwertige ätherische Öle aus Eucalyptus, Kiefer und Pfefferminze, die befreiend, schleimlösend und hustenlindernd wirken. Sie kann nicht nur zum Einreiben auf Brust und Rücken verwendet werden, sondern auch zur Inhalation in heißem Wasser aufgelöst werden.
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Die Pinimenthol® Erkältungssalbe zeichnet sich durch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen von über 40 Prozent aus, was sie zu einem besonders wirksamen Helfer bei Erkältungen macht. Für Kinder ab 2 Jahren gibt es den speziell abgestimmten Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild, der auch zur Inhalation für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist. Das Einatmen der Dämpfe, zum Beispiel mit dem Pinimenthol® Inhalator, befeuchtet die Schleimhäute, regt die Durchblutung an und hilft, die Atemwege zu befreien. 

3. Wohltuende Kräutertees: 

Warme Getränke sind bei Fieber und Erkältung immer eine gute Wahl. Kräutertees wirken nicht nur wärmend und spenden Flüssigkeit, sondern enthalten oft auch Heilpflanzen, die spezifische Symptome lindern können.

  • Bei Fieber und allgemeinem Unwohlsein: Holunderblüten- oder Lindenblütentee wirken schweißtreibend und unterstützen den Körper dabei, die Temperatur zu regulieren.
  • Bei Halsschmerzen: Salbeitee (zum Gurgeln oder Trinken) oder Kamillentee (entzündungshemmend) beruhigen gereizte Schleimhäute.
  • Bei Husten: Thymian, Fenchel oder Anis wirken schleimlösend und erleichtern das Abhusten. Spitzwegerich und Eibisch beruhigen den Hustenreiz.
  • Zubereitung: Übergießen Sie 1 Teelöffel (TL) der getrockneten Kräuter pro Tasse mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zugedeckt 10 Minuten ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Bei Bedarf mit etwas Honig süßen (nicht für Kinder unter einem Jahr!).

4. Aufsteigendes Fußbad: 

Besonders bei beginnenden Erkältungen mit Frösteln und kalten Füßen kann ein aufsteigendes Fußbad wohltuend sein. Es fördert die Durchblutung im gesamten Körper und stärkt so die Immunabwehr.

Anwendung: Füllen Sie eine Schüssel oder einen Eimer mit warmem Wasser (ca. 33 °C) bis zur Mitte der Waden. Gießen Sie dann langsam heißes Wasser (ca. 50 °C, Vorsicht!) hinzu, sodass die Wassertemperatur über 10-15 Minuten langsam auf maximal 40-41 °C ansteigt – immer im Wohlfühlbereich bleiben. Nach 10-15 Minuten die Füße abtrocknen, warme Socken anziehen und 15-30 Minuten im Bett oder auf dem Sofa nachruhen.

Diese Hausmittel sind eine wertvolle Ergänzung zur ärztlichen Therapie und können Ihnen helfen, sich bei einer Erkältung mit Fieber besser zu fühlen und schneller zu genesen.

Ab wann wird Fieber bei Erkältung gefährlich?

Fieber ist eine wichtige und meist harmlose Abwehrreaktion des Körpers. Doch es gibt Situationen, in denen Fieber, insbesondere in Kombination mit einer Erkältung, zu einem Warnsignal wird und umgehend ärztliche Abklärung erfordert. Es ist entscheidend, diese Anzeichen ernst zu nehmen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. Die Gesundheit aus der Natur für den Menschen zu nutzen, bedeutet auch zu wissen, wann die Grenzen der Selbsthilfe erreicht sind und medizinische Expertise notwendig wird.

Warnzeichen bei hohem oder lang anhaltendem Fieber

Die Dauer und Höhe des Fiebers sowie das Auftreten bestimmter Begleitsymptome sind wichtige Indikatoren dafür, ob aus einer harmlosen Fieberreaktion eine potenziell gefährliche Situation wird.

Für Erwachsene gilt:

  • Hohes Fieber über 39 °C, das länger als ein bis zwei Tage anhält: Auch wenn das Immunsystem ab dieser Temperatur besonders aktiv ist, kann ein übermäßiger oder lang anhaltender Temperaturanstieg den Körper stark belasten. Ein Arztbesuch ist ratsam, um die Ursache abzuklären und gegebenenfalls eine gezielte Behandlung einzuleiten.
  • Fieber, das nach einer fieberfreien Phase erneut ansteigt: Dies kann ein Hinweis auf eine bakterielle Superinfektion sein, die zusätzlich zur viralen Erkältung aufgetreten ist. Bakterielle Infektionen erfordern oft eine Behandlung mit Antibiotika, die jedoch nur nach ärztlicher Diagnose und Verschreibung erfolgen sollte.

 

  • Fieber in Kombination mit weiteren schwerwiegenden Symptomen:
  • Starke Schmerzen: Insbesondere starke Kopfschmerzen, starke Halsschmerzen (die das Schlucken unmöglich machen), Brustschmerzen oder Ohrenschmerzen.
  • Atemnot oder Kurzatmigkeit: Das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, oder pfeifende Atemgeräusche sind ernste Warnsignale.
  • Schwindel, Benommenheit oder Bewusstseinsstörungen: Diese neurologischen Symptome erfordern sofortige ärztliche Hilfe.
  • Starkes Krankheitsgefühl, Schüttelfrost und Nachtschweiß: Wenn die Abgeschlagenheit extrem ist und diese Symptome hartnäckig auftreten, deutet dies auf einen schwerwiegenderen Infekt hin.
  • Blut im Auswurf: Auch wenn dies manchmal harmlos sein kann (durch Reizung der Schleimhäute), muss blutiger Auswurf immer ärztlich abgeklärt werden, um ernsthafte Ursachen wie eine Lungenentzündung oder andere Lungenerkrankungen auszuschließen.
  • Husten, der länger als acht Wochen anhält: Dies ist ein Anzeichen für chronischen Husten, dessen Ursache gefunden und behandelt werden muss.
  • Anzeichen einer Lungenentzündung: Dazu gehören hohes Fieber, Schüttelfrost und ein starkes Krankheitsgefühl.

 

Bei Kindern und Babys ist erhöhte Vorsicht geboten:

  • Neugeborene (unter 3 Monaten): Jede Temperatur über 38 °C rektal gemessen erfordert sofortige ärztliche Aufmerksamkeit.
  • Säuglinge und Kleinkinder: Wenn Fieber über 38,5 °C steigt, länger als 1 Tag anhält, oder wenn das Kind apathisch wirkt, schlecht trinkt, schwer Luft bekommt, ungewöhnlich reizbar ist oder sich der Zustand plötzlich verschlechtert, muss umgehend ein Kinderarzt aufgesucht werden.
  • Fieberkrämpfe: Kinder, die zu Fieberkrämpfen neigen, sollten besonders überwacht werden.

Generell gilt: Wenn Sie sich unsicher sind oder ein ungutes Gefühl haben, zögern Sie nicht, ärztlichen Rat einzuholen. Es ist immer besser, auf Nummer sicher zu gehen, insbesondere wenn das Fieber von starken Schmerzen, Atemproblemen oder einer rapiden Verschlechterung des Allgemeinzustandes begleitet wird.

Frau betrachtet den Fieberthermometer

Besonderheiten bei älteren Menschen oder Vorerkrankten

Für bestimmte Personengruppen kann Fieber bei einer Erkältung ein deutlich höheres Risiko darstellen und erfordert besondere Aufmerksamkeit sowie eine niedrigere Schwelle für ärztliche Konsultationen. Das Immunsystem dieser Menschen ist oft nicht mehr in der Lage, effektiv auf Infektionen zu reagieren, was zu schwerwiegenderen Verläufen oder Komplikationen führen kann.

Ältere Menschen (über 60 Jahre): 

Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab. Dies bedeutet, dass ältere Menschen anfälliger für Infektionen sind und diese oft schwerwiegender verlaufen. Bei ihnen können typische Fiebersymptome manchmal weniger ausgeprägt sein oder sogar fehlen, obwohl eine ernsthafte Infektion vorliegt. Gleichzeitig kann Fieber den Kreislauf stark belasten und zu Verwirrtheit oder Dehydration führen. Ein hohes Fieber bei älteren Menschen sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden, selbst wenn es nicht von dramatischen Begleitsymptomen begleitet wird. Das Risiko für Komplikationen wie eine Lungenentzündung ist in dieser Altersgruppe deutlich erhöht.

Personen mit Vorerkrankungen: 

Menschen, die bereits an chronischen Krankheiten leiden, haben ein geschwächtes Immunsystem oder sind durch ihre Grundleiden anfälliger für Infektionen und deren Folgen. Dazu gehören:

  • Chronische Lungenerkrankungen: Patienten mit Asthma bronchiale oder COPD (chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung) haben bereits eine eingeschränkte Lungenfunktion. Eine Erkältung mit Fieber kann bei ihnen schnell zu einer akuten Verschlechterung (Exazerbation) führen und Atemnot oder schwere Atemwegsinfektionen wie eine Bronchitis oder Lungenentzündung begünstigen. Für diese Patienten kann bereits ein leichter Infekt lebensbedrohlich sein.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Personen mit Herzschwäche oder anderen Herzerkrankungen werden durch Fieber stark belastet, da das Herz mehr arbeiten muss. Dies kann zu Herzrhythmusstörungen, einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz oder im schlimmsten Fall zu einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) führen.
  • Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten: Diese Erkrankungen können das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Fieber kann zudem den Blutzuckerspiegel beeinflussen und die Diabeteskontrolle erschweren.
  • Nieren- und Lebererkrankungen: Bei diesen Patienten kann die Belastung durch Fieber oder die benötigten Medikamente zusätzliche Probleme verursachen, da diese Organe bereits in ihrer Funktion eingeschränkt sind.
  • Angeborene oder erworbene Immunschwäche: Dazu zählen HIV-Infektionen, Krebserkrankungen (insbesondere unter Chemo- oder Strahlentherapie) oder die Einnahme immunsuppressiver Medikamente (z.B. nach Transplantationen oder bei Autoimmunerkrankungen). Bei diesen Personen ist das Immunsystem stark beeinträchtigt, sodass selbst harmlose Erreger schwere, langwierige und lebensbedrohliche Infektionen verursachen können. Ein Arztbesuch ist hier bei den ersten Anzeichen einer Infektion unerlässlich.

Schwangere: 

Schwangere Frauen gehören ebenfalls zu einer Risikogruppe, da ihr Immunsystem während der Schwangerschaft verändert ist. Eine Grippeinfektion kann bei ihnen zu einem schwereren Verlauf führen und das ungeborene Kind gefährden. Bei Fieber und Erkältungssymptomen sollten Schwangere stets medizinische Rücksprache halten, um die bestmögliche Behandlung zu bekommen, die sowohl für die Mutter als auch für das Kind sicher ist. Einige Medikamente und Hausmittel, wie bestimmte ätherische Öle, sind in der Schwangerschaft kontraindiziert.

Icon für Information

Für alle genannten Risikogruppen ist es von größter Bedeutung, frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen und den Krankheitsverlauf engmaschig medizinisch überwachen zu lassen. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf mögliche Komplikationen und die Einleitung einer angepassten Therapie, um die Gesundheit optimal zu schützen.

Fazit: Achtsamkeit und natürliche Unterstützung für Ihre Gesundheit

Fieber bei einer Erkältung ist in den meisten Fällen ein deutliches, aber unbedenkliches Zeichen dafür, dass Ihr Körper aktiv gegen Krankheitserreger ankämpft. Es ist ein wertvoller natürlicher Mechanismus, den wir verstehen und unterstützen sollten. Von der genauen Einordnung der Körpertemperatur über die Unterscheidung zwischen Erkältung und Grippe bis hin zu den passenden Maßnahmen zur Linderung – fundiertes Wissen ist der erste Schritt zu einer effektiven Selbsthilfe.

Setzen Sie auf bewährte Hausmittel wie Wadenwickel, wohltuende Tees und Dampfinhalationen, um die Symptome zu mildern und Ihrem Körper die nötige Ruhe zur Regeneration zu verschaffen. Bei der Inhalation können pflanzliche Arzneimittel wie die Pinimenthol® Erkältungssalbe mit ihren hochwertigen ätherischen Ölen eine wertvolle Unterstützung bieten, um die Atemwege zu befreien, Husten zu lindern und festsitzenden Schleim zu lösen. Sie ermöglichen ein freieres Durchatmen und tragen zu einem erholsameren Schlaf bei.

Achten Sie stets auf die Signale Ihres Körpers und scheuen Sie sich nicht, bei anhaltendem hohen Fieber, sich verschlechternden Symptomen oder bei Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe (Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere) umgehend medizinischen Rat einzuholen. Ihre Arztpraxis oder Apotheke kann Sie kompetent beraten und die individuell beste Behandlung empfehlen.

Im Sinne von "Gesundheit aus der Natur für den Menschen" stärken wir unser Immunsystem am besten durch eine ausgewogene Lebensweise, ausreichend Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung. So sind Sie optimal gewappnet, um gesund durch die Erkältungszeit zu kommen und das Wohlbefinden Ihres Körpers zu erhalten.


 

Pinimenthol® Erkältungsbad. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, natürlicher Campher, Levomenthol. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei: Unterstützende Behandlung bei Erkältungskrankheiten, ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Pinimenthol® Erkältungsbad für Kinder ab 2 Jahren Eucalyptusöl. Zur unterstützenden Behandlung von akuten und chronischen Katarrhen der Luftwege. Bei Fieber oder eitrigem oder blutigem Auswurf, sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild Eucalyptusöl Kiefernnadelöl. Zur Inhalation und äußerlichen Anwendung zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Pinimenthol® Erkältungssalbe Eucalyptusöl Kiefernnadelöl Menthol. Zur äußeren Anwendung und Inhalation zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh). 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG - Karlsruhe